Mit Beitragseinnahmen von rund 4,5 Milliarden Euro pro Jahr ist der Gothaer-Konzern einer der größten deutschen Versicherer. Die Kapitalanlagen rangieren jenseits von 28 Milliarden Euro. Vor Journalisten hat die Führungsriege nun über die Geschäfte, die Assets und die Zukunft gesprochen.
Beide Versicherungen sind nach eigenen Angaben startklar für Solvency II. Auch zu den laufenden Verzinsungen 2016 äußerten sich die Axa und die Alte Leipziger. Die anderen Lebensversicher haben dies noch nicht getan.
Die Nürnberger Versicherung setzt erneut den Rotstift an. Rund 300 der insgesamt gut 2.700 Stellen sollen im Zuge einer Neuausrichtung des Unternehmens abgebaut werden.
Die Zurich Insurance Group sucht nach einem neuen CEO. Der seit sechs Jahren amtierende Firmenlenker Martin Senn gab am 1. Dezember seinen Rücktritt bekannt.
Karl Ruffing verwaltet mit seinem Team die Kapitalanlagen der WWK-Versicherungen. Im Interview mit portfolio institutionell spricht er über seine Anlagephilosophie und verrät, wo er nach Opportunitäten sucht. Und er skizziert, woran man erkennen kann, ob eine Lebensversicherung in Zeiten extrem niedriger Zinsen robust aufgestellt ist.
Jahrelang hat die Talanx an ihrem internen Modell gearbeitet, nun ist die ersehnte Genehmigung da. Sie ist nicht der einzige deutsche Versicherungskonzern. Eiopa sieht die Entwicklung jedoch kritisch.
Mit Argusaugen blickt die europäische Versicherungsaufsicht auf die internen Modelle von Versicherungen, wie sich auf der Eiopa-Konferenz in Frankfurt zeigte. Um bAV ging es nur am Rande.
Für Versicherungen ist Deutschland passé. Für Neuinvestitionen zieht es sie nach Übersee. Ein weiteres Thema ist Solvency II. Mit einem internen Modell lässt sich die Kapitaleffizienz um bis zu 30 Prozent verbessern.