Schweiz: Altersvorsorge mit weniger Sorgen
Die finanzielle Lage der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen präsentiert sich so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Aktienquote wurde hochgefahren.
Die finanzielle Lage der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen präsentiert sich so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Aktienquote wurde hochgefahren.
Vor zehn Jahren fand die Versicherung den Weg von Aktienrisiken zu Investments in Credits. Sie geht damit einen Weg, der bei US-Versicherern schon lange Gang und Gäbe ist.
Der Referentenentwurf sieht für Versicherungen mehr Flexibilität beim Umgang mit den Bewertungsreserven vor. Zugleich müssen die Versicherten stärker an den Risikogewinnen beteiligt werden. Anfang Juni soll der Entwurf verabschiedet werden.
Die deutschen Versicherungen sind in Sachen Solvency II auf einem guten Weg. Im Sommer wird die Bafin alle Lebensversicherer auf ihre Eigenmittelausstattung hin unter den Solvency-II-Bedingungen untersuchen. Änderungen in einigen Asset-Klassen sind möglich, wohl aber nicht für Infrastruktur.
Tanja Gharavi von der Hamburger Pensionsverwaltung im Gespräch mit Patrick Eisele
Family Offices gelten als äußerst diskrete Anlegergruppe, eine neue Studie versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Eine erste wesentliche Erkenntnis: Family Offices erwarten von ihren Asset Managern in erster Linie Transparenz.
Die betriebliche Altersversorgung (bAV) gehört zum Rentensystem mit einem dualen Kern. Damit meinte Heribert Karch, alter und neuer Chef der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (Aba), das Duo aus gesetzlicher und betrieblicher Rente. Letztere brauche bessere Rahmenbedingungen, forderte er auf der jüngsten Aba-Tagung.
Mit mehr Risikobereitschaft wollen Versicherer den niedrigen Renditen entgegentreten. Für das Anlageumfeld zeigen sich CFOs optimistischer als die Investmentchefs.
Beim größten Rückversicherer der Schweiz dreht sich das Personalkarussell. Mit Patrick Raaflaub kehrt ein alter Bekannter an den Firmensitz in Zürich zurück.
Deutschlands größte Pensionskasse kritisiert die zunehmende regulatorische Komplexität und sorgt sich um die Akzeptanz der betrieblichen Altersversorgung. Das Geschäftsjahr 2013 schlossen die Berliner mit einem soliden Ergebnis ab.