Von Allianz zu Generali
Der neue CIO der Generali-Gruppe heißt Nikhil Srinivasan und kommt direkt von der Allianz SE. Andreas Gruber ist neuer Allianz-CIO.
Der neue CIO der Generali-Gruppe heißt Nikhil Srinivasan und kommt direkt von der Allianz SE. Andreas Gruber ist neuer Allianz-CIO.
Die Versicherungsbranche rechnet mit einem anhaltend niedrigen Zinsniveau. Laut einer Umfrage wird es im Neugeschäft der Lebensversicherer zu einer Verschiebung hin zu kapitalmarktnahen Produkten kommen.
Der Versicherungsverband bewertet den Gesetzentwurf für ein Kapitalanlagegesetzbuch positiv, hat aber noch Optimierungswünsche. Zum Beispiel zu Spezialfonds mit ausschließlicher Konzernbeteiligung.
Kommissarisch leitet Eberhard Sautter derzeit das Finanzressort, nachdem sein Vorgänger bereits nach fünf Monaten wieder gegangen ist. Die Versicherung sucht nach einer externen Lösung.
Nach Ansicht von Towers Watson muss die Frage nach der anzusetzenden Zinskurve noch gelöst werden. Eine diesbezüglich laufende Studie begrüßt das Beratungshaus, mahnt allerdings auch zur Vorsicht.
Die Talanx-Tochter Neue Leben hat eine neue Vorstandschefin. Mit dieser Berufung habe man einen Generationswechsel eingeläutet. Diesen Schritt hat auch die DEVK gerade vollzogen.
Der Vermittlungsausschuss will die Passage aus dem Sepa-Begleitgesetz streichen. Für Lebensversicherer heißt das, sie müssen nun doch ihre hoch verzinsten Papiere verkaufen, um aufgelaufene Buchgewinne an die jetzt ausscheidenden Kunden hälftig auszuzahlen.
Carlos Montalvo erwartet, dass das neue Regelwerk einen positiven Effekt auf die Asset Allocation der Versicherer haben wird. Auch in Sachen Diversifikation verspricht er sich einen Nutzen von Solvency II.
Die deutschen Lebensversicherer haben in den vergangenen beiden Jahren erhebliche Bewertungsreserven auf ihre festverzinslichen Wertpapiere angehäuft. Sie machen bereits über sieben Prozent der Kapitalanlagen aus. Indessen tobt eine Diskussion, wie mit ihnen umzugehen ist.
Die mit dem Niedrigzinsumfeld konfrontierte Assekuranz sucht in der Kapitalanlage verstärkt nach Alternativen abseits festverzinslicher Wertpapiere. Es gilt, langfristig auskömmliche und stabile Renditen zu erwirtschaften. Nun stellt sich die Frage, in welchem Umfang andere Anlageformen überhaupt als Bondsubstitute vertretbar sind.