In einem Interview warnte der GDV-Präsident vor den Folgen der Niedrigzinspolitik. 2012 haben Lebensversicherer zinsbedingt bereits vier Milliarden Euro weniger eingenommen. Als Gegenmaßnahme werden die Kosten nach unten gefahren.
Die Niedrigzinssituation führt bei den Lebensversicherern zu steigenden Buchgewinnen und bei den aktuellen Ablaufleistungen zu höheren Renditen – das kann so nicht bleiben, ergab eine Studie zu den jüngsten Ablaufleistungen.
Eine angemessene Steuerung von Kapitalanlagen, Überschüssen, Reserven und Ausschüttungen erfordert ein ausgeklügeltes ALM. LV haben im Niedrigzinsumfeld ihre Prozesse verbessert. Mittelfristig sieht Assekurata keine Gefahr einer möglichen Nicht-Bedienung der Garantien. Ähnlich schätzt Bafin-Direktor Felix Hufeld die Lage ein.
Insgesamt vier Vorstandsmitglieder geben ihre Mandate in den beiden HDI-Gesellschaften ab, bleiben dem Talanx-Konzern aber in anderen Funktion erhalten.
Bis 28. Mai hat die Versicherungsbranche Zeit, sich erneut zum Design des Standardmodells und den Kalibrierungen für bestimmte Langfristinvestments zu äußern. Eiopa hat soeben ein entsprechendes Diskussionspapier veröffentlicht.
Sarah Rössler wird mit Wirkung zum 1. Juli 2013 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Das haben die Aufsichtsräte der Huk-Coburg-Versicherungsgruppe beschlossen. Zu diesem Zweck werden die Aufgaben innerhalb des bislang sechsköpfigen Führungsgremiums neu verteilt.
In einem Positionspapier stellt der Versicherungsverband Forderungen an die Politik, die als dringend nötig erachtet werden, damit die Assekuranz verstärkt in Infrastrukturprojekte investieren kann.
Den Großteil ihrer Assets hat die Zurich bereits vor Jahren ausgelagert, intern verblieben sind vornehmlich Rentenanlagen, speziell Staatsanleihen. Das Niedrigzinsumfeld lässt den Chefinvestmentstrategen Tom Rogers manchmal schwer schlucken. Trotzdem versucht er immer, das Risiko-Rendite-Verhältnis auf Total-Return-Ebene zu optimieren.
In einem Interview mit der Fachzeitschrift „Versicherungswirtschaft“ macht Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble klar, dass die Frage zu den Bewertungsreserven für ihn noch nicht vom Tisch ist.