Das Risikomanagement nimmt beim Düsseldorfer Arag-Konzern eine wachsende Bedeutung ein. Die Aufsichtsräte der Töchter Arag Allgemeine Versicherungs-AG und Interlloyd holen Wolfgang Mathmann zum 1. Januar 2013 in den Vorstand.
Laut einer Studie sind sich die wenigsten über die Auswirkungen der neuen Regularien im Klaren. Über ausreichend Vermögen in hinreichender Qualität, um die zukünftigen Margin- und sonstigen Sicherheitsanforderungen zu erfüllen, verfügt ebenfalls nur eine kleine Minderheit.
Die jüngste Konferenz der deutschen Finanzaufsicht Bafin stand unter dem Motto „Solvency II – Herausforderungen auf der Zielgeraden“. Diese „Zielgerade“ ist allerdings noch in weiter Ferne, wie sich an zahlreichen offenen Fragen zeigt.
Finanzvorstand Ulrich Leitermann ist Favorit auf den frei werdenden Posten als Vorstandsvorsitzender. Der bisherige Vorsitzende will sein Amt zur Jahresmitte 2013 niederlegen.
Der Verband der Firmenpensionskassen wehrt sich gegen eine Studie vom Institut für betriebliche Altersversorgung. Der Vorwurf: Die Studienmacher haben wesentliche Komponenten nicht berücksichtigt.
Nachdem das Stiftungskuratorium jüngst Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt hatte, ist nun auch der Chefposten im Finanzressort wieder vergeben.
Die klassische Kapitallebensversicherung ist laut Map-Report weiterhin sehr sicher und rentabel, auch wenn sich die Renditen durch politische Umstände seit 2001 auf Talfahrt befinden.
In ihrem neuen Verhaltenskodex verpflichtet sich die Versicherungswirtschaft zu strengeren Compliance-Vorschriften. Dazu gehören auch klare Regeln für Unternehmensveranstaltungen.
Unternehmen können sich derzeit am Bondmarkt so günstig finanzieren wie nie zuvor. Zugleich treiben die Niedrigzinsen jedoch die Pensionslasten in die Höhe. Verschärfend hinzu kommen die neuen Bilanzierungsvorschriften, die ebenfalls ihre Spuren auf der Verpflichtungsseite hinterlassen werden.
Die Allianz-Versicherung versucht im Hinblick auf die anhaltenden Niedrigzinsen keine Ängste um eine denkbare Schieflage in ferner Zukunft aufkommen zu lassen. Vielmehr ist man drauf und dran, die überbordenden festverzinslichen Anlagen zu reduzieren.