Leitbilder, Strategien und die Zielkontrolle haben einen festen Platz in der Arbeit von Stiftungen. Dies ergab eine Befragung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen von 234 Stiftungen, bei der unter anderem die Strategie der Vermögensanlage beleuchtet wurde. Zugleich hat die Studie Nachholbedarf identifiziert.
Nachdem das Bundesfinanzministerium im Juli mit der VAG-Novelle einen umfassenden Gesetzentwurf zur Reformierung der Versicherungsaufsicht vorgelegt hat, nehmen die betreffenden Verbände nun Stellung. Neben der Versicherungslobby haben sich auch die Aktuare zu Wort gemeldet.
Die bei Stuttgart ansässige Versicherung will offenbar in Zukunft auf den Posten des Kapitalanlageleiters verzichten. Sie setzt stattdessen auf Consultants.
Zwischen 0,5 und einem Prozentpunkt halten institutionelle Investoren aus dem Bereich Corporate für möglich, wie eine Umfrage von Mercer zeigt. Bei CTAs setzen viele Unternehmen zudem auf unregulierte Kapitalanlagen.
Das von den deutschen Lebensversicherern angelegte Geld ist im vergangenen Jahr auf über 900 Milliarden Euro angewachsen. Das und vieles mehr zeigen aktuelle Zahlen des GDV.
Die Krise hinterlässt noch immer Spuren. In 19 EU-Mitgliedstaaten ist die Verschuldungsquote im ersten Quartal 2014 gestiegen. Sorgenkind Nummer eins ist und bleibt Griechenland, wenngleich es gegenüber dem Vorquartal seinen Schuldenstand etwas abbauen konnte.
EbAV sind Finanzdienstleister: Gebetsmühlenartig hat die deutsche bAV-Branche versucht, die EU-Kommission von dieser Überzeugung abzubringen. Vergeblich, wie der Entwurf zur Pensionsfondsrichtlinie zeigt. Zwar ist darin von quantitativen Anforderungen vorerst nichts mehr zu lesen, dennoch hält der Entwurf einiges Ungemach für EbAV bereit. Die Haltbarkeit der Richtlinie ist bereits vor Inkrafttreten begrenzt: auf vier Jahre. Dann droht auch Säule I für EbAV.