Stiftungsgründungen boomen – in allerdings schwierigen Kapitalanlagezeiten. Mangels Größe bekommen Stiftungen meist nur Standardlösungen offeriert, ohne dass auf die Spezifika dieser Anlegergruppe oder einer individuellen Stiftung näher eingegangen wird. Stiftungen sind somit gefordert, ihre eigenen Wege zu finden.
Die Deutschen gründen Stiftungen, was das Zeug hält. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts praktisch verdoppelt. Wegen hohen Kostendrucks gehen immer mehr Stiftungen heute aber dazu über, ihre Gelder zu bündeln. Stiftungsgründer wiederum denken über Verbrauchsstiftungen nach.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) richtet sich auf eine lange Zinsdurststrecke ein. Sie nutzt ihre derzeit noch guten Erträge auf das Stiftungskapital und baut sowohl bei den Rücklagen als auch bei den Fördermitteln einen Puffer auf. Auch die Kostenseite hat man fest im Blick.
Die Alternative für Deutschland hat eine politische Stiftung gegründet. Der neuen Desiderius-Erasmus-Stiftung werden finanzielle und rechtliche Probleme nachgesagt.
Die Niedrigzinspolitik hat für massive Einbußen bei Versicherungen aus den USA und Europa gesorgt. Eine neue Studie von Swiss Re hat einen Verlust von rund 400 Milliarden Dollar ermittelt.
Die Top-Dotierungen stammen von fünf Unternehmen. Insgesamt wächst das Dax-Pensionsvermögen um 30 Milliarden Euro – getrieben auch durch eine sehr ordentliche Rendite.
Eine Stiftung hat vor dem Frankfurter Oberlandesgericht einen für den gesamten Stiftungssektor bedeutsamen Sieg davongetragen. Es geht um Falschberatung und Rückvergütungen.
In diesem Jahr werden sich Europas Banken von Problemkrediten im dreistelligen Milliardenbereich trennen. Im Moment machen ungeliebte Kredite rund vier Prozent der Assets aus.
Ausgangspunkt aller Überlegungen im Pensionsmanagement der E.on ist die Verpflichtungsstruktur, erst dann kommen die zugehörigen Vermögenswerte ins Spiel. Eine reine Renditeoptimierung aus Asset-only-Sicht wird nicht angestrebt. Die Konzentration liegt auf der Steuerung des Defizits aus Assets und Verpflichtungen als Nettogröße.