Die Kirchlichen Versorgungskassen in Dortmund wachsen jedes Jahr um rund eine Milliarde Euro. Wenn sie etwas aushalten können, dann ist es Illiquitität. Nur logisch, dass stärker in Immobilien und Private Equity investiert werden soll. Eine kosteneffiziente Umsetzung ist dabei für Axel Rahn, Abteilungsleiter Asset Management, entscheidend.
Deutsche Bundesbank trägt dieses Jahr nur 400 Millionen Euro zum Staatshaushalt bei, obwohl die Zinserträge 2016 um eine Milliarde Euro stiegen. Bundesbankpräsident mahnt Änderung der Geldpolitik an und sorgt sich wegen des Zinsänderungsrisikos in der Bundesbankbilanz.
Immobilien stehen bei institutionellen Investoren hierzulande weit oben auf dem Einkaufszettel. Da bilden auch die Kirchlichen Versorgungskassen in Dortmund keine Ausnahme. Wieso die Immobilienquote ausgebaut werden soll und wie man die Spreu vom „Schrott“ trennt, darüber sprach Axel Rahn, Abteilungsleiter Asset Management, im Interview.
Die EZB zieht Bilanz: Nettozinserträge aus Wertpapieren, die zu geldpolitischen Zwecken gehalten werden, übersteigen die Milliardengrenze. Auch das US-Dollar-Portfolio sorgt für höhere Zinserträge.
Das Pensions Board der Church of England hat große Anstrengungen unternommen, um sein Portfolio um illiquide Anlagen zu ergänzen. Über seine besondere Vorliebe für Corporate Loans, Infrastruktur und Emerging Market Debt sprach Pierre Jameson, Chief Investment Officer der Englischen Kirche.
Die Zeiten haben sich geändert, die Formel zur Berechnung der ZZR spiegelt die reale Welt nicht mehr wider. Eine nicht alltägliche Koalition aus GDV und BdV fordert Anpassungen.
Überschüsse und Renditen von privaten Rentenversicherungen sinken. Das ist bei der „neuen Klassik“ nicht anders als bei konventionellen Produkten. Mit diesen sprechen die Versicherer zwar das Sicherheitsbedürfnis der Verbraucher an, garantieren aber immer seltener den Bruttobeitragserhalt.