Die Idee, Aktien auf Kredit zu kaufen, wird zu Recht kritisch gesehen. Andererseits sind Zinsen so niedrig und Dividendenrenditen so hoch, dass man sich entsprechenden Überlegungen nicht von vornherein verschließen sollte. Die richtige Umsetzung bezüglich Laufzeiten, Sicherheiten und Einzeltitel hilft bei der Risikokontrolle.
Südkoreanische Investoren sind in den vergangenen Jahren auf den europäischen Immobilienmärkten erschienen und kurbeln die Konkurrenz um Core-Office-Immobilien an. Während sich London übermäßiger Beliebtheit erfreut, diversifizieren die Südkoreaner inzwischen bis nach Osteuropa.
Risikomanagement ist absolut relevant, mehrdimensional und geht über das reine Portfoliomanagement hinaus. Regulatorik und Nachhaltigkeit spielen größere Rollen. Das Hauptrisiko ist und bleibt aber, die Verpflichtungen nicht erfüllen zu können. Das Risiko kann also sein, nicht genügend Risiko zu nehmen.
Emerging Markets sind nicht zuletzt wegen der Diversifikation als Anlageklasse interessant. Aber kann man hier überhaupt nachhaltig investieren? Rohstoffproduzenten und Energieunternehmen spielen in einigen Regionen (noch) eine große Rolle und meist sind dies „dreckige“ Industrien. Doch auch hier gibt es große Unterschiede und ein geschicktes Engagement kann auch in Emerging Markets für Fortschritte sorgen.
Bereits mittelfristig haben Klimarisiken starke, materielle Auswirkungen auf Rendite und Risiko und sind somit Teil der treuhänderischen Pflichten. Kurzfristig stehen Investoren vor dem Problem, geeignete Anlagen zu finden. Schon ab 2025 können jedoch nur diejenigen Investoren mit auskömmlichen Renditen rechnen, die bereits jetzt Klimarisiken in ihren Investitionsentscheidungen berücksichtigen und sich auf die anstehende Transformation vorbereiten.