Der Anlagenotstand hat auch gute Eigenschaften. Er fördert die Kreativität und die Bereitschaft, Gewohnheiten zu überdenken. Jenseits der marktkapitalisierten Welt stößt man dabei schnell – und immer öfter – auf Smart-Beta-Konzepte.
Wie unterschiedlich Kapitalanlage sein kann, zeigte die Podiumsdiskussion der Berenberg-Asset-Manager-Konferenz, die von den Investoren Bernd Franken (NÄV), Eberhard Vetter (RAG-Stiftung) und Dr. Wolfgang Fischer (Stuttgarter Versicherung) bereichert wurde. Einig ist sich das Trio aber in der Sichtweise, dass Sachwerte attraktiv sind.
Zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Unternehmensanleihen“ findet der interessierte Anleger jede Menge Studien. Zum Thema „Nachhaltigkeit bei Unternehmensanleihen“ ist das Angebot jedoch dürftig. Diese Lücke haben nun Oekom Research und die UN PRI mit einem Leitfaden verkleinert. Neben den beiden Dokumenten lernten Besucher einer Oekom-Tagung auch zwei Nachhaltigkeitsansätze von Investoren kennen.
Energieversorger müssen umdenken, Finanzinvestoren müssen umdenken. Erstere brauchen Kapital wegen der Energiewende, letztere Anlagemöglichkeiten wegen des Niedrigzinses. Wie beide Seiten zusammenkommen können und welche Hindernisse dem entgegenstehen, diskutieren im Folgenden Anleger und Berater und geben dabei interessante Einblicke.
Wie erfolgt eigentlich für vermögende Privatpersonen eine Gesamtrisikobetrachtung über Mischfonds, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Bilder, Yachten und Rennpferde? Welche Mittel und Wege stehen dafür zur Verfügung? Und was lässt sich daraus ableiten? Antworten soll dieser Artikel aus einer KVGen-Parallelwelt liefern.
Das Versorgungswerk der Presse weist üppige Reserven auf und stattliche Renditen aus, ist ansonsten aber sehr schlank aufgestellt. Mit externer Unterstützung, insbesondere durch den Versicherungskonzern Allianz, wird die Asset-Allokation um neue Themen, wie Erneuerbare Energien und Direct Lendings, weiterentwickelt.
Mehr Regulatorik und weniger Zinsen verschaffen der IT eine wachsende Bedeutung. Die Wachstumsperspektiven der Softwareunternehmen bestehen bei Versicherungen und kleineren Asset Managern. Wer sich aus dem IT-Kuchen auch ein Stück abschneidet: Lupus Alpha und Universal-Investment.
Die Umsetzung von Infrastruktur ist nicht nur aus regulatorischer, investmentrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht eine Herausforderung, sondern auch die Anlageklasse selbst erfordert ein hohes Maß an Know-how. Das wurde beim jüngsten portfolio institutionell Summit deutlich.
Über die Multi-Asset-Investments der LV 1871 im Deckungsstock und in den fondsgebundenen Versicherungsangeboten sprach Patrick Eisele mit Dr. Martin Ulrich Fetzer, Leiter Kapitalanlage. Die Kapitalanlagen der LV 1871 belaufen sich auf 4,7 Milliarden Euro.
Der Atem der Geschichte ist in den Portfolios Deutschlands zu verspüren wie zuletzt 1989 beim Mauerfall. Damals wurden Grenzen geöffnet und Barrieren eingerissen. Die Menschen bekamen die Freiheit, und es entstand eine neue Ordnung in Europa.